Croteam bringt einen seiner bekanntesten Helden zurück: Mit Serious Sam: Shatterverse erhält die legendäre Shooter-Reihe einen neuen Ableger, der die klassische Run-and-Gun-Action der Serie mit modernen Roguelite-Elementen kombiniert. Spielerinnen und Spieler können sich allein oder gemeinsam mit bis zu vier weiteren Personen in chaotische Gefechte gegen die endlosen Horden von Mental stürzen.
Diesmal steht jedoch nicht nur ein einzelner Sam Stone im Mittelpunkt. Durch die Machenschaften von Uber Mental wurden die Grenzen zwischen verschiedenen Realitäten zerstört, wodurch zahlreiche Versionen des ikonischen Helden aufeinandertreffen. Als Mitglieder des sogenannten Serious-Programms reisen die Spieler durch das namensgebende Shatterverse, ein instabiles Multiversum voller kollidierender Zeitlinien und zerstörter Welten. Die Aufgabe ist klar: Mentals Einfluss zurückdrängen, seine mächtigen Lieutenants ausschalten und das Gleichgewicht zwischen den Universen wiederherstellen. Auf dem Weg dorthin warten zahlreiche alternative Versionen von Sam, gefährliche Dimensionen und eine Vielzahl von Gegnern, die den Fortbestand der Realität bedrohen.
Spielerisch bleibt Serious Sam: Shatterverse seinen Wurzeln treu. Im Mittelpunkt stehen rasante Kämpfe gegen überwältigende Gegnerzahlen, große Arenen und das für die Reihe typische Gefühl permanenter Überforderung. Doch erstmals wird dieses Konzept um Roguelite-Mechaniken erweitert. Jeder Durchlauf verläuft anders, da Universen, Ereignisse, Modifikatoren und Belohnungen dynamisch kombiniert werden. Der Tod gehört dabei zum Konzept. Wer scheitert, beginnt einen neuen Lauf, kehrt jedoch mit zusätzlichen Verbesserungen, neuen Strategien und freigeschalteten Möglichkeiten zurück. Dadurch entsteht ein Gameplay-Loop, der zum Experimentieren und wiederholten Spielen motivieren soll.
Natürlich darf auch das berühmte Waffenarsenal der Serie nicht fehlen. Neben zahlreichen klassischen Kultwaffen erwarten die Spieler neue Werkzeuge der Zerstörung, die speziell für die Herausforderungen des Shatterverse entwickelt wurden. Das Ziel bleibt dabei unverändert: möglichst viele Gegner möglichst spektakulär auszuschalten. Eine wichtige Rolle spielen außerdem sogenannte Lauf-Modifikatoren. Diese können die Regeln eines Runs grundlegend verändern und sorgen dafür, dass kein Durchgang dem vorherigen gleicht. Manche Modifikatoren bieten mächtige Vorteile, andere erhöhen den Schwierigkeitsgrad erheblich, versprechen dafür aber auch bessere Belohnungen. Spieler müssen ständig entscheiden, wie viel Risiko sie eingehen möchten.
Auch die Spielwelten selbst reagieren auf dieses Konzept. Instabile Anomalien, versteckte Portale und gefährliche Herausforderungen locken mit wertvollen Upgrades, können einen vielversprechenden Lauf jedoch ebenso schnell beenden. Das Shatterverse soll dadurch nicht nur abwechslungsreicher, sondern auch deutlich unberechenbarer werden. Bei den Gegnern setzt Croteam auf eine Mischung aus bekannten und neuen Bedrohungen. Viele der ikonischen Feinde der Reihe kehren zurück, erhalten jedoch Unterstützung durch neue Kreaturen, die speziell für das Shatterverse erschaffen wurden. Gemeinsam sollen sie für die chaotischen Massenschlachten sorgen, die Fans seit Jahren mit Serious Sam verbinden.
Trotz der neuen Roguelite-Struktur bleibt der Kern der Serie erhalten. Große Schlachtfelder, tausende Gegner, schnelle Bewegung, permanente Gefahr und eine gehörige Portion Selbstironie stehen weiterhin im Mittelpunkt. Die Entwickler sprechen von einer Weiterentwicklung der klassischen Serious-Sam-Formel, die das bewährte Gameplay mit modernen Designansätzen verbindet. Mit Serious Sam: Shatterverse wagt Croteam einen spannenden Schritt für die langjährige Shooter-Reihe. Die Kombination aus Koop-Action, prozeduralen Runs und dem unverwechselbaren Serious-Sam-Wahnsinn könnte sowohl langjährige Fans als auch neue Spieler ansprechen. Eines scheint jedenfalls sicher: Im Shatterverse wird es weder leise noch langweilig werden.
